2011 weniger Firmenpleiten als 2010

Positive Nachrichten vermittelt die Studie über die Entwicklung der Firmeninsolvenzzahlen für das Jahr 2011. In diesem Jahr lag die Anzahl der Zahlungsunfähigen Unternehmen bei 30.294. Das sind rund 6% weniger als noch in 2010. Der positive Trend der Konjunktur hat sich auch auf Zahl der Firmeninsolvenzen niedergeschlagen.

Ihre Zahl ist erstmalig wieder so niedrig, wie vor der Weltweiten Finanzkrise, mit der Ausnahme in 2007. Aber gerade junge Unternehmen, also Firmen die bis zu zwei Jahren erst am Markt agieren, waren von der Firmeninsolvenz besonders betroffen. Ihr Anteil erhöhte sich um 35%. Als Gründe wurden Probleme bei der Kapitalausstattung und Finanzierungsschwierigkeiten durch die restriktive Kreditvergabe der Geldinstitute in der Gründungsphase genannt. Aber auch noch nicht vorhandene Erfahrung und taktische Fehlentscheidungen führen immer öfter in die Firmenpleite.

Darüberhinaus schätzen Jungunternehmen den Markt, in dem sie agieren wollen, häufig falsch ein und können auf auftretende Veränderungen des Marktes das Unternehmen nur schwierig steuern. Bezogen auf die Firmendichte hat das Bundesland Bayern mit 64 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen die geringste Anzahl an Firmenpleiten, wobei der Bundesdurchschnitt bei 88 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen liegt. Die meisten Firmeninsolvenzen je 10.000 Unternehmen sind im Bundesland Bremen mit 135 festgestellt worden.

Gerade vor dieser Entwicklung sollten sich junge Unternehmen bereits rechtzeitig ein Inkassounternehmen aussuchen, damit nicht auftretende Zahlungsausfälle ihre Liquidität unnötig strapazieren. Im Handwerksbereich gibt es direkt Partner für das Handwerksinkasso, die sich professionell um den Einzug offener Forderungen kümmern.

Quelle: Aktuelle Studie Bürgel Wirtschaftsinformationen